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Amerikaner

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In Amerika leben Verwandte von mir in Kanada und in den Vereinigten Staaten.

Von den Kanadiern habe ich die Information: Walter Kreddig , Mayerthorpe, Alberta, Box 147, Canada. Die Kreddigs sind Verwandte der Familie meiner Mutter, meine Urgroßmutter war Anna Dorothea Mattern, geborene Kreddig, und ein Verwandter mit dem Namen Kreddig hat uns aus Kanada in Bad Salzdetfurth besucht, kurz nach dem Krieg, und meine Mutter hat versucht, ihm eine Frau zu besorgen, das hat aber nicht geklappt. Meine Mutter sagte manchmal, sie versuche immer Leute zu verkuppeln, aber daraus wird immer nichts.

Da war ihre ältere Schwester Ida viel erfolgreicher. Sie hat meinen späteren Vater bei einer Eisenbahnfahrt kennengelernt, und im Handumdrehen hatte sie ihn verkuppelt.

Als ich so in den Zwanzigern war, hat meine Mutter angemahnt, wann ich denn endlich heiraten werde, und ich sagte darauf hin, so etwas ist mehr für Leute in den Dreißigern. Das wahr aber ein Fehler, denn als ich in den Dreißigern war, hat sie mich, mißbilligend, daran erinnert, und da wiederholte ich den Fehlern von damals nicht, und verwies nicht auf die Vierziger, sondern sagte meiner Mutter, es sei eigentlich die Aufgabe der Eltern eine passende Frau zu besorgen. Da verteidigte sie sich aber sofort, und erklärte mir, sie komme viel zu wenig mit jungen Leuten zusammen, um dazu Gelegenheit zu haben.

In den Familienunterlagen befindet sich folgende Information über die Nachbarorte von Kranthau:

Das Gut Neumannsruh, Besitzer Kreddig, Arthur, war 600 Morgen groß.

Und dann auch:

'Ohm' Leop. Kreddig, Güldenboden. Sein Sohn Franz war
Landwirt u. Jäger in Güldenboden,
seit 1924 Amtsvorsteher von Himmelforth. 
Dessen
Söhne: Richard Kreddig, Güldenb. + 1965 i. Canada
       Erich   Kreddig, "        + 1972    "
       Bruno   Kreddig, "        + 1961    "
       Elise, verh. Ebert(Mohr.) + 1945
       Walter Kreddig, x 1907              "
       Georg  Kreddig                      "
                       `1929-45 Pelztierfarm i. Güldenboden.

Die Verwandten in den USA sind die Ruecks.

Die Stammbaumtafel der Familie Lemke, die mit der Familie Rueck dann zusammen kam, sieht etwa folgendermaßen aus.

Nachkommen eines Einzelnen sind unterhalb und rechts des Namens des Vorfahren angeordnet.

Gottfried Lembcke und Anne Juliane Lembcke, geborene Roeckner
   George Lembcke und Maria Lembcke, geborene Schoenwald
      Christian Lembcke und Christine Lembcke, geboren Klein
         Gottfried Lemke und Wilhelmine Lemke, geborene Rueck     
         |  Wilhelmine Preuß, geborene Lemke, und Gottfried August Preuß
         |     Walter August Preuß und Lina Meta Preuß, geborene Mattern
         |        Frank L. Preuss
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Die Stammbaumtafel der Amerikaner in den USA, also der Familie Rueck, sieht etwa folgendermaßen aus.

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   Heinrich Rueck und Dorothea Rueck, geborene Ziemer
      Gottfried Rueck und Christine Rueck, geborene Krause
         Heinrich Rueck und Anna Rueck, geborene ?
            Dr. Gustav Rick, gestorben 1924 USA
            Hermann Rick
            Oscar Rick und Emma Rick, geborene Weiss, Oscar geboren 1871, gestorben 1940
            Adolph Rick
            Theodor Rick
         Wilhelmine Lemke, geborene Reuck, und Gottfried Lemke
            Friedrich Wilhelm Lemke, geboren 1863
            Wilhelmine Preuß, geboren Lemke, geboren 1866, und Gottfried August Preuß
               Walter August Preuss und Lina Meta Preuß, geborene Mattern
                  Frank L. Preuss
            Emma Hillenberg, geborene Lemke, geboren 1868  

 

Das war die Stammbaumtafel der US-Amerikaner, das waren also Verwandte väterlicherseits.

Von meiner Mutter bekam ich einmal folgende Information: Emma Rick, South Byron, New York, USA.

Das könnte die Emma Rick aus der obigen Tafel sein. Sie hat dann nach dem Kriege wahrscheinlich mit meiner Mutter korrespondiert.

Meine Mutter hat mir auch folgende Information gegeben, wohl auch von Verwandten, mit denen sie korrespondiert hat: Schutt, Paul und Charles, 1058 Plank Road, Webster, New York, USA.

Eine dritte Anschrift von ihr ist diese: Mrs. D. Clark, 2788 Dewey Avenue, Rochester, New York, USA.

Rochester und Buffalo hat mein Vater oft erwähnt. In der Gegend wird er wohl in Amerika gelebt haben.

Als Kind habe ich mich also schon für New York Staat und Stadt interessiert und darüber gelesen. Die Stadt New York war damals die größte Stadt der Welt.

In unserem Familienalbum gab es ein Bild von meinem Vater mit seinem Auto, einem Ford, war wohl nicht viel neuer als das berühmte T-Model, vielleicht so gar ein T-Model. Dann gab es ein Foto, oder Ansichtskarte, von den Niagara-Fällen, die ich dann auch besucht habe, und eine Ansichtskarte vom Empire-State-Building, auf dem ich auch war. Ich nehme aber an, daß mein Vater nicht auf diesem Wolkenkratzer war, denn der war zu seiner Zeit wohl noch im Bau, und die Ansichtskarte war wohl deshalb nur eine Zeichnung, aber kein Foto.

Meine Schwester Irene hat auch einmal ein Jahr in Amerika gelebt. Sie war Austauschschülerin in Kalifornien und hat dort High-School-Abschluß gemacht. Das war 1952 als sie rüberging und zur Vorbereitung erhielt sie Information über das Land, auch politische Information. Diese Informationsschriften habe ich gelesen. Es war ein Wahljahr und Eisenhower und Adlai Stevenson waren die Kandidaten. Ich meinte, Eisenhower würde gewinnen, ich bevorzugte ihn auch. Ich habe danach immer mehr oder weniger die Wahlen dort verfolgt. Vier Jahre danach gab es wieder die selben Kandidaten. Und acht Jahre danach waren es dann Nixon und Kennedy. Ich meinte Kennedy würde gewinnen, bevorzugte aber Nixon. Seit dieser Fehlentscheidung war dann mein Interesse an den Wahlen nicht mehr so groß und an dem Land auch nicht mehr. Es wurde die Zeit des Tiefs der westlichen Welt. Es gab damals 4 Länder die geteilt waren, in einen kommunistischen und in einen freien Teil. Das waren Deutschland und Korea und China und Vietnam. Vietnam wurde dann das Land das Dank der Politik von Kennedy und Johnson als erstes wiedervereinigt wurde, und damit völlig kommunistisch wurde, und dies wurde dann der Höhepunkt der kommunistischen Welteroberung. Diese atheistische Gesinnung verbreitete sich dann mehr im Westen unter den sogenannten gebildeten Menschen und ist heute, Dank der Aktivitäten von Leuten wie Clinton und Obama die vorherrschende Gesinnung und wird es immer stärker.

Als ich so weit war, ins Ausland zu gehen, war Amerika out. Wäre ich dort angekommen, hätten die zu mir gesagt, Du liebst also Amerika, dann gehe mal nach Vietnam und kämpfe dafür. Und dann hätte ich miterlebt, wie sie durch ihre Blindheit der Diktatur des Kommunismus zum Sieg verhalfen.

Die Familien-Unterlagen sagen, daß die fünf Kinder von Heinrich Rueck und seiner Frau Anna im Jahr 1888 nach den USA auswanderten. Dort nahmen sie dann wohl eine andere Buchstabierung ihres Namens an und nannten sich Rick.

Der Heinrich Rueck war also der ältere Bruder meiner Urgroßmutter Wilhelmine Lemke, geborene Rueck. Die Ruecks stammten aus Krönau im Kreis Preußisch Holland. Der Ort Krönau ist dicht an der Grenze mit dem Kreis Mohrungen und ist auf der Karte mo2 zu sehen. Auf der anderen Seite der Kreisgrenze ist Hagenau, der Ort, an dem unserer Treck das erste mal Halt machte und wo übernachtet wurde.

Die fünf Ricks waren also die Cousins der Mutter meines Vaters und somit hatte mein Vater relativ enge Verwandte in Amerika und seine Mutter hat diese fünf Cousins sicherlich gut gekannt, denn sie war im Jahr 1888, als sie auswanderten, 22 Jahre alt und war damals noch nicht verheiratet. Und sie lebte in Koken, im gleichen Kreis, wo auch Krönau war, und woher ihre Mutter kam.

Und so waren die Verbindungen dieser beiden Familien, Lemke in Koken, und Rueck in Krönau, sicherlich recht eng, und man sah sich öfters, zumindest bei Familien-Angelegenheiten.

Die Entfernung zwischen Koken und Krönau ist Luftlinie etwa 14 km und das war auch damals nicht weit.

Mein Vater dürfte also von Erzählungen seiner Mutter eine gute Vorstellung von den 5 Verwandten in den USA gehabt haben und somit ergab sich diese Verbindung als Anknüpfungspunkt für seinen Amerika-Aufenthalt.

Als ich in den USA zu Besuch war, war der Mann Präsident, den Nixon dazu bestimmt hatte, und der war dann der letzte, der nicht die Ausbreitung des Atheismus förderte.

Nach dem Krieg erhielten wir CARE-Pakete und da spielten die Verwandten in Amerika vielleicht auch eine Rolle.

Ich erinnere mich gut daran, wie wir nach dem Abendessen alle am Tisch saßen und meine Schwester Irene dabei beobachteten wie sie sehr sorgfältig eine Orange aus so einem CARE-Paket aus Amerika schälte und dann in ihre Segmente aufteilte und dann verteilte.

Meine Encyclopedia von 1989 sagt: CARE (Cooperative for American Relief to Everywhere, Inc.), a charity founded in 1945, initially for aid to Europe but now operating worldwide.

Koken ist bei Steegen und westlich von Steegen ist Marienfelde. In Marienfelde wurden 1823 meine Ururgroßeltern und 1862 meine Urgroßeltern getraut.

Jetzt kommt eine Karte von Nordamerika. Sie zeigt den Staat Alberta in Kanada und auch den Staat New York in den USA. Der Ort Webster, wo Schutts leben, ist markiert.

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SchuttCanadaUSA

 

Die folgende Karte zeigt den Staat Alberta in Kanada mit dem Ort Mayerthorpe.

^   2

MayerthorpeAlbertaCanada

 

Die nächste Karte zeigt Mayerthorpe und Edmonton.

^   3

MayerthorpeEdmonton

 

Die folgende Karte zeigt den Staat New York und seine Umgebung.

^   4

NewYorkState

 

Jetzt folgt eine Karte vom Staat New York.

^   5

NewYorkStateMap

 

Diese Karte, die nun kommt, zeigt Buffalo und Rochester und Webster.

^   6

BuffaloWebster

 

Jetzt kommt eine Karte die Rochester und Webster zeigt.

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MapWebsterRochesterNewYork

 

Jetzt eine Karte die Webster und die Plank Rd und das Anwesen von Schutt zeigt.

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SchuttWebster2

 

 

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